Hagen – Lebhaftes Vogelgezwitscher, bunte Frühjahrsboten in Gärten und Parks, wärmende Sonnenstrahlen: Während die Natur ungewöhnlich früh durchstartet, fühlen sich etliche müde und weniger leistungsstark als sonst. Schätzungsweise jeder zweite Bundebürger leidet unter Frühjahrsmüdigkeit. Ihnen macht die Umstellung vom Winter aufs Frühjahr körperlich zu schaffen. „Werden die Tage heller und wärmer, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt leicht. Damit können Müdigkeit, Antriebsarmut, Gereiztheit oder auch Konzentrationsmangel einhergehen“, erklärt Thomas Pillig vom KKH-Serviceteam in Hagen. „Doch dem ist niemand hilflos ausgeliefert. Jeder kann seinem Körper dabei helfen, mit Esprit und Wohlempfinden ins Frühjahr zu starten.“

Tipp Nr. 1: Energiebomben auf den Speisezettel setzen

Wer jetzt Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch auf den Speisezettel setzt, ernährt sich nicht nur leicht und gesund, sondern führt seinem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu – Geheimwaffen unter anderem gegen Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme.

Tipp Nr. 2: Licht tanken

Wer sich zum Frühlingsstart viel draußen aufhält, fördert die Bildung des „Sonnenvitamins D“. Dieses lebensnotwendige Vitamin kann der Körper bei ausreichender UV-Strahlung in der Haut selbst bilden. Vitamin D härtet die Knochen, senkt so das Risiko von Knochenbrüchen und kräftigt zudem die Muskulatur. Frühjahrslicht und -sonne kurbeln ferner die Produktion des Glückshormons Serotonin an, das vitalisierend wirkt und für gute Laune sorgt.

Tipp Nr. 3: Erfolgsduo „Bewegung plus Sauerstoff

Ob Spaziergang, Wanderung, Joggingrunde oder Radtour: Wer sich in diesen Wochen regelmäßig und ausgiebig an der frischen Luft bewegt, hilft seinem Körper, sich schneller der geänderten Wetterlage anzupassen. Obendrein stärkt das die Abwehrkräfte und bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung.

Tipp Nr. 4: Richtiges Outfit

Nicht wärmend sollte Kleidung jetzt sein, sondern so, dass man sich darin leicht kühl fühlt, aber nicht friert. Dann hilft man dem Körper, die Thermoregulation zu trainieren.

Tipp Nr. 5: Für Abgehärtete und solche, die es werden wollen

Wer seinem Körper zum Start in den Frühling Gutes tun möchte, stärkt sein Immunsystem mit Wechselduschen, Kneippschen Anwendungen oder auch Saunagängen. Kalt-Warm-Reize bringen obendrein die Gefäße und damit den Kreislauf in Schwung.

Wer diese Tipps befolgt und sich dennoch länger als vier Wochen frühjahrsmüde fühlt, sollte einen Arzt um Rat fragen, ob eine andere Ursache wie beispielsweise eine organische Erkrankung hinter den Beschwerden steckt.

Foto: KKH Kaufmännische Krankenkasse

Foto: KKH Kaufmännische Krankenkasse

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