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Rückenschmerzen verursachten 2015 jede sechste Krankschreibung

KKH gibt Tipps zum des Tag der Rückengesundheit am 15. März 2016

Foto: KKH Kaufmännische Krankenkasse
Foto: KKH Kaufmännische Krankenkasse

Hagen – Rückenschmerz zählt heute zu den großen Volkskrankheiten. Sitzende Tätigkeiten und Bewegungsmangel nehmen zu, gefolgt von Stress und weiteren Faktoren. All das schwächt den Rücken und verursacht unterschiedliche Schmerzzustände. Weltweit stellen Rückenleiden mittlerweile die häufigste Schmerzursache überhaupt dar. Dies macht sich auch in der Arbeitswelt bemerkbar und lässt sich mit aktuellen Zahlen belegen: Jede sechste Krankschreibung von KKH-Versicherten entfiel im vergangenen Jahr auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes. Auf diese Problematik macht die KKH anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März aufmerksam.

„Ein kleiner Trost: Etwa 80 bis 90 Prozent aller Rückenschmerzen klingen nach vier bis sechs Wochen ab – unabhängig von der Behandlungsmethode“, sagt Thomas Seidel vom KKH-Servicezentrum in Hagen. „Wer mehr Bewegung in seinen Alltag einbaut, kann aktiv vorbeugen und nachhaltig etwas für seine Rückengesundheit tun. Dabei helfen in jedem Fall die oft zitierten Klassiker, wie zum Beispiel Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren, vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, eine Busstation früher aussteigen und die restlichen Meter zur Arbeitsstelle zu Fuß zurücklegen und im Büro öfter mal bewegen.“

Aber es kommt nicht allein auf die körperliche Fitness an. Gerade am Rücken stehen körperliche und psychische Verfassung in enger Verbindung. Geistig-seelische Prozesse sind zwar selten die Ursache der Beschwerden. Sind diese erst einmal aufgetreten, beeinflussen die sogenannten psychosozialen Faktoren den Verlauf der Rückenschmerzen vermutlich sogar stärker als körperliche Faktoren. Denn sie sind an der Weiterverarbeitung des Schmerzes im Gehirn beteiligt und können dabei verstärkend oder lindernd wirken.

„Die in Deutschland immer häufiger durchgeführten Rücken-OPs dürfen nur allerletzte Mittel sein“, erklärt Thomas Seidel: „Häufig sind sogenannte konservative Behandlungen, wie zum Beispiel Physiotherapie oder Krankengymnastik die bessere Alternative.“ Vor einer Operation sollte auf jeden Fall eine Zweitmeinung eingeholt werden. Die KKH bietet ihren Versicherten hier einen kostenlosen Beratungsservice durch ausgewiesene Fachexperten.

Info-Service „Rücken-Gesundheit“:

Die KKH stellt allen Interessierten ein ausgewogenes Angebot zum Thema „Rückengesundheit“ zur Verfügung. Unter www.kkh.de/Rücken.de gibt es unter anderem einen Online-Rückentest.

Darüber hinaus bietet die KKH eine Vielzahl informativer Broschüren kostenlos für jedermann zum Download. Zu finden unter www.kkh.de/Download – in der Rubrik „Flyer & Broschüren“, Thema „Bewegung“.

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