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Schluss mit dem Stress! – KKH gibt Anti-Stress-Tipps

Hagen – Immer mehr, immer besser, immer schneller: Fühlen Sie sich auch, als würde Ihr Leben überwiegend auf der Überholspur stattfinden? Das private und berufliche Leben beschleunigt sich immer mehr, Aufgaben und Veränderungen nehmen zu. „Das verursacht bei vielen Stress“, sagt Thomas Pillig von der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hagen. „Dabei ist Stress eigentlich eine lebenswichtige Funktion des Körpers, denn durch die Ausschüttung von Stresshormonen werden unsere Energiereserven mobilisiert.“ Das macht uns extrem konzentriert, reaktionsschnell und leistungsfähig und befähigt zu Höchstleistungen in komplexen oder brenzligen Situationen.

Doch niemand hat Einfluss darauf, wie sehr ihn die Aufgaben des Alltags, Situationen oder auch Gefühle stressen. Und so kann sich positiver, vitalisierender Stress umwandeln in krank machenden, frustrierenden Dauerstress. Zu den typischen Anzeichen zählen:

Reizbarkeit, Nervosität, Hektik, Angst sowie Konzentrationsmangel,
körperliche Symptome wie Bluthochdruck, Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- oder Rückenschmerzen sowie Schlafstörungen,
der Griff zu Alkohol oder Medikamenten zur Entspannung,
Anhäufung unerledigter Aufgaben,
Probleme, in der Nacht, an Wochenenden oder im Urlaub abzuschalten.

Während der Körper vorübergehende Stressphasen, zum Beispiel durch Antritt einer neuen Stelle oder Umzug, verkraften kann, macht Dauerstress krank. „Negativer Stress entsteht, wenn bestimmte Grundbedürfnisse wie Kreativität oder Anerkennung unerfüllt bleiben“, erklärt Pillig. „Wer seine Grundbedürfnisse hingegen erfüllt, hat den Schlüssel gegen Stress in der Hand.“ Er stärkt damit sein Selbstwertgefühl und seine Lebensfreude, hat das Gefühl der Kontrolle über Situationen, kann Aufgaben besser bewältigen und überwindet damit auch negatives Stressempfinden.

Foto: KKH Kaufmännische Krankenkasse
Foto: KKH Kaufmännische Krankenkasse

Ob Stress als belastend empfunden wird, hängt auch von persönlichen Gedanken, Erwartungen und Einstellungen ab. Jeder sollte sich bewusst machen, was ihn stresst und wie er mit Stress umgeht. Denn Erkennen kommt vor Verändern! Nachfolgend sieben wirksame Anti-Stress-Tipps:

Trennen Sie sich von Zeitdieben und Stressbremsen. Reduzieren Sie zum Beispiel Termine. Setzen Sie Prioritäten und planen Sie im Voraus.
Denken Sie positiv! Sagen Sie sich: „Ich schaffe das!“
Gehen Sie achtsam mit sich um. Überdenken Sie, ob Sie zu hohe Ansprüche an sich stellen.
Meiden Sie Suchtmittel wie Alkohol.
Schaffen Sie sich Entspannungsinseln für Ruhe und zum Krafttanken.
Erlernen Sie eine Entspannungsmethode wie Autogenes Training oder Tai-Chi.
Und ganz wichtig: Bewegen Sie sich so oft wie möglich! Denn Bewegung baut Stresshormone ab, erhöht die Stresstoleranz und macht gute Laune.

Für alle, die für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aktiv etwas tun möchten, um mit Stress gelassener umzugehen, hat die KKH einen Online-StressCoach inklusive Stress-Test entwickelt. Das mehrwöchige Programm lässt sich bequem daheim am PC durchführen und bietet interaktiv Informationen, praktische Tipps und Übungen für dauerhaft weniger Stress. Für Versicherte der KKH ist die Nutzung kostenfrei. Mehr dazu unter www.kkh.de/stresscoach.

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