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Eine wichtige Stellschraube im Unternehmen: Produktivität der eigenen Mitarbeiter

Einigen Branchen wird eine wenig rosige Zukunft vorausgesagt, zumindest von Seiten der Angestellten. Automatisierung kann selbst in gehobenen Dienstleistungen gewisse Jobs hinfällig machen. Die Hintergründe sind bekannt, immerhin kann Automatisierung zuverlässiger, günstiger und insgesamt produktiver sein. Doch auch das ist längst nicht alles. Mitarbeiter werden auch in Zukunft besonderes Abstraktionsvermögen, Empathie, Kreativität und vieles mehr beisteuern, was von Maschinenlösungen nicht immer beigesteuert werden lässt.

Das Ziel kann es für Unternehmen also sein, die Produktivität zu steigern und gleichzeitig weiterhin den großen Wert von Mitarbeitern auszunutzen.

Produktivität lässt sich auch so optimieren, dass sie nicht zu Lasten der Mitarbeiter ist

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind Optimierungen im Bereich der Produktivität ausgesprochen wünschenswert, allerdings ist das oft zu Lasten der Mitarbeiter. So gibt es sogar bekannte Beispiele, bei denen durch Mitarbeiter eingeführte Methoden so gut funktionierten, dass der eigene Job hinfällig und deshalb gestrichen wurde. So ist es schlichtweg Realität, dass die gesteigerte Produktivität oft dazu führt, dass weniger Arbeitskraft benötigt wird. Arbeitgeber haben dann die Wahl und können sich auch zugunsten der Arbeitnehmer entscheiden.

Es gibt bei der Optimierung oft gewisse Schwierigkeiten

Entsprechende Optimierungen können unterschiedlichster Natur sein. Vielleicht sind flexiblere Arbeitszeitmodelle erdenklich. Das würde beispielsweise den jeweiligen Biorhythmus der Mitarbeiter sowie deren Tagesabläufe und Verpflichtungen wie die Kinderbetreuung unterstützen. Auch gesundheitliche Vorsorge und Unterstützung ist ein gängiges Beispiel. Allerdings gibt es bei den vielen Methoden immer wieder Probleme in der Implementation. Das ist häufig auf bekannte Probleme zurückzuführen, die sich immer wieder in vielen Unternehmen finden lassen:

  • Die Strukturen in Unternehmen sind oft festgefahren und der aufwändige Wandel wird dann als nicht notwendig oder zu aufwendig abgetan.
  • Wem Kreativität bei der Erarbeitung entsprechender Lösungen fehlt, ist es oft schwierig zielstrebig weiterzukommen. Das hängt oft auch an wichtigen Personalien.
  • Wenig Erfahrung mit modernen Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung kann auftreten. Das kann beispielsweise auf technischer Ebene passieren.
  • Der fehlende Wille zur Änderung ist ebenfalls nicht unüblich.

Lösungen gibt es viele. Ein gewisser Mut, Offenheit und einiges mehr ist oft schlichtweg erforderlich. Auch externe Hilfen wie eine systemische Organisationsberatung können dann als Lösung in Erwägung gezogen werden.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]

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