Arnsberg – Am 01.10.2014 hieß es für 30 angehende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen im Klinikum Arnsberg Start frei für eine Ausbildung mit Zukunft.

Gemeinsam werden die Auszubildenden in den nächsten drei Jahren alles über die Patientenversorgung bei Arnsbergs größtem Arbeitgeber lernen. Doch bevor es richtig losgeht, stand erst einmal das gegenseitige Kennenlernen sowie Vorträge auf dem Programm. Im Rahmen der Ausbildung absolvieren die Berufsstarter künftig rund 2.100 Stunden theoretischen Unterricht in der Bildungsstätte und 2.500 Stunden praktische Ausbildung auf den Stationen der 22 Kliniken an den drei Krankenhausstandorten des Klinikums Arnsberg. Inhalte sind nicht nur Krankheiten und Pflegetechniken, sondern auch der Umgang mit Patienten und Angehörigen, Assistenz für Ärzte, Hygiene, Dokumentation von Befunden, Krankenhausorganisation und vieles mehr. „Alles in allem erwartet Sie eine sehr interessante und vielfältige aber auch anspruchsvolle Ausbildung“ betonte Jörg Beschorner, Pflegedirektor Klinikum Arnsberg anlässlich der Begrüßung der neuen Auszubildenden und fügte hinzu: „Unsere Auszubildenden sind unsere Fachkräfte von morgen. Nur mit hoher Qualität in der Ausbildung können wir auch in Zukunft die hohe Qualität in der Pflege unserer Patienten sichern.“

Harald Ricke, Stellvertretender Schulleiter der Bildungsstätte des Klinikums Arnsberg ergänzt: „Unser Pflegenachwuchs profitiert von unserem fundierten und bewährten Ausbildungskonzept. Bei Fragen oder Problemen steht das Team der Bildungsstätte zur Seite. In den Praxisphasen gewährleisten examinierte Pflegekräfte, Ausbildungsbeauftragte und Praxisanleiter und Pflegewissenschaftlerinnen die Qualität der Ausbildung.“

Quelle:  Klinikum Arnsberg

Quelle: Klinikum Arnsberg

Ein Beruf der gebraucht wird

Der Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/innen ist in vielerlei Hinsicht interessant: Zum einen bestehen gute Berufschancen, da die demografische Entwicklung mit einer zunehmenden Zahl mehrfach erkrankter älterer Menschen in den nächsten Jahren auch in der Region einen steigenden Bedarf qualifizierter Fachkräfte in der Pflege erwarten lässt. Zum anderen ist der tägliche Umgang mit Menschen abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten, eigene Stärken und Interessen einzubinden. Darüber hinaus eröffnet der Pflegebereich, je nach Qualifikation, weitere Karrieremöglichkeiten.

Förderung auch nach der Ausbildung

„Eine erfolgreich bestandene Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist eine gute Basis für das künftige Berufsleben. Doch kaum ein Bereich entwickelt sich so dynamisch wie das Gesundheitswesen. Daher ist lebenslanges Lernen Voraussetzung für berufliches Weiterkommen“, betonte der stellvertretende Schulleiter Harald Ricke. „Unseren ausgebildeten Fachkräften bieten wir daher ein umfassendes Programm an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie können berufsbegleitende Fachweiterbildungen besuchen und sich weiterqualifizieren zur Fachkrankenpfleger/in für Intensiv- und Anästhesie, Operationsdienst, Endoskopie etc. Sie können sich auch weiter qualifizieren zur Leitung einer Abteilung, zur Hygienefachkraft, Wundmanager/in, Diabetesfachkraft oder zur Praxisanleiter/in. Selbst ein Aufbaustudium ist möglich“ so Ricke weiter.

Bewerbungsfrist für 2015 läuft

„Als größter regionaler Arbeitgeber suchen wir jedes Jahr interessierte und motivierte Auszubildende“ informierte Pflegedirektor Jörg Beschorner. Für das Ausbildungsjahr 2015 sind noch Ausbildungsplätze zu vergeben. Schulabgänger können sich unter www.klinikum-arnsberg.de/karriere informieren und bei der Bildungsstätte des Klinikums Arnsberg bewerben.

Text: Richard Bornkeßel

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

Südwestfalen Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Ihr Kommentar zum Thema

Ich akzeptiere