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Winterberg: Großevents auf der Kappe sorgen für erstklassige Medienpräsenz

Winterberg. Tausende Zuschauer verfolgen gespannt das Geschehen im Eiskanal, wenn die Elite des Wintersports um Hundertstel-Sekunden kämpft. Jene Menschen hinzugerechnet, die an den Bildschirmen mitfiebern, bewegt der hochkarätige Wintersport Millionen Herzen.

Kameras, Mikrofone, Übertragungswagen: Die geballte Medienpräsenz steigert den Bekanntheitsgrad des Sauerlands ganz enorm und macht die Wintersportregion nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit bekannt.

andra Kiriasis und Romy Logsch beim Weltcup 2007 in Winterberg. Foto: Georg Hennecke

Auf reges Interesse der Fernsehsender stießen in der zurückliegenden Saison vor allem der Intersport FIBT Bob- & Skeleton-Weltcup, der Viessmann Rennrodel-Weltcup und die deutsche Rennrodel-Meisterschaft. Die ARD als erstübertragender Sender der beiden Weltcup-Wochenenden sendete allein 4:58:02 Stunden zum Großteil live von den Events und erreichte in ihrer Sportberichterstattung 62,59 Millionen Fernsehzuschauer. Dank guter Öffentlichkeitsarbeit und im Fahrwasser der Olympischen Spiele berichteten alle deutschen Fernsehsender zusammen 10:38:30 Stunden von der Bobbahn und erreichten in dieser Sendedauer 96,11 Millionen Zuschauer – das sind rund drei Stunden und drei Millionen Zuschauer mehr als im Vorjahr, wo bereits Spitzenwerte erzielt wurden.

Dem reichweitenstärksten Sender ARD folgten mit großem Abstand das ZDF mit 14,70 Millionen, der MDR mit 6,98 Millionen, der WDR mit 2,37 Millionen, der NDR mit 2,21 Millionen Fernsehzuschauern. Weitere 7,25 Millionen Zuschauer teilten sich Sender wie SWR, n-tv, BFS, RBB, HR Fernsehen oder Eurosport 1 und 2. In den Printmedien wurden in der abgelaufenen Saison zur Bobbahn Winterberg Hochsauerland insgesamt 9.709 (Vorjahr: 7.798) Meldungen in Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblättern inklusive Vor- und Nachberichterstattung abgedruckt.

Fans aus den Niederlanden beim Bob-Weltcup 2007 in Winterberg. Foto: Georg Hennecke

Fast 20.000 Abfahrten: Winterberger Bobbahn viel befahren

Bei 153 Abfahrten pro Betriebstag ist die Bobbahn Winterberg Hochsauerland ein stark frequentierter Eiskanal. Insgesamt 19.413 Male sausten in der Saison 2009/10 die diversen Schlitten den Eiskanal hinunter.

Unter diese stolze Zahl fallen Trainingsläufe und Wettkämpfe in allen Disziplinen. Die Nase weit vorn hatten die Rennrodler mit 11.106 Abfahrten, gefolgt von den Skeleton-Piloten mit 4569 und den Bobfahrern mit 3738 Läufen. Letztere knackten damit einen Rekord: In keinem Jahr seit 2000/01 haben sie mehr Abfahrten absolviert.

33 Rennveranstaltungen richteten die Winterberger Bobbahn und die ehrenamtlichen Helfer der drei Sauerländer Vereine aus Hallenberg, Bad Fredeburg und Winterberg in der abgelaufenen Saison aus. Die Bahn war bei Super-Winterwetter 20 Wochen in Betrieb. Der organisatorische Aufwand für eine der stärksten Halbjahre seit 2000/01 war entsprechend groß. Bei einer Dauer von zwei Minuten pro Abfahrt lässt sich hatten die Fachleute vor Ort alle Hände voll zu tun hatten, um die Eisschicht immer wieder aufzubereiten.

Quelle: Bobbahn Winterberg

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