Drolshagen – Den Abschluss der St. Clemens-Woche in Drolshagen bildete in diesem Jahr traditionell der Seniorennachmittag im St. Clemens-Haus. Am Wochenende erlebten knapp 300 Seniorinnen und Senioren beschwingte drei Stunden.

In der Begrüßungsrede von Kurt Nordhoff vom Altenwerk wurde den engagierten Ehrenamtlichen gedankt, die sich Jahr für Jahr um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung kümmern. Sie sorgten dafür, dass pünktlich um 15 Uhr der Kaffee ausgeschenkt wurde und zu Schnittchen und Kuchen gegriffen werden konnte.

Bürgermeister Theo Hilchenbach würdigte die beiden Hauptorganisatoren, Kurt Nordhoff und Armin Baranek, die sich um die Veranstaltungsorganisation und das Sponsoring kümmern. Auch bei diesem Event nutzte der Bürgermeister die Möglichkeit, auf die schwierige Situation der Asylbewerber in Drolshagen hinzuweisen. „Wir haben Probleme, wie jede andere Kommune. Doch ich bitte Sie alle, melden Sie sich bei uns in der Stadtverwaltung, wenn Sie Wohnraum anbieten können. Unterstützen Sie uns, damit wir alle den armen Menschen in ihrer Not weiterhelfen können“, so der ungewohnt ernsthafte Appell des Bürgermeisters. Dem schloss sich Pastor Antonio Calabrese im Anschluss direkt an. „Wir haben den sozialen Anspruch, der Kirche zu helfen. Daher schauen Sie, ob es für Sie persönlich eine Möglichkeit des Helfens gibt.“

Foto: Stadtverwaltung Drolshagen

Foto: Stadtverwaltung Drolshagen

Zur insgesamt fröhlich und beschwingt wirkenden Kaffeetafel trugen maßgeblich die „Olper Blasmusikfreunde“ unter der Leitung von Josef Hardenacke bei. Sie boten ihre bewährten Lieder zum Mitsingen und Schunkeln, einer Mischung aus Egerländer Musik und bekannten Volksliedern. Für die weitere musikalische Umrahmung sorgte der MGV Sangeslust Benolpe-Wiedenest, unter der Leitung von Johannes Reifenrath.

Der Seniorentag des Altenwerks Drolshagen für Mitbürger ab 70+ wird seit Jahren gerne angenommen. Über die Teilnahme der Bewohner vom „Haus Westfalenhöhe“, dem „Theresienhof“ und dem „St. Gerhardus-Haus“, freuten sich die Organisatoren besonders. Die Teilhabe der älteren Bürgerschaft wurde auch ermöglicht durch die professionellen Fahr- und Betreuungsdienste der jeweiligen Einrichtungen.

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