Kirchhundem – Am Mittwochabend (23.10.2019) meldete ein Verkehrsteilnehmer gegen 23:45 Uhr der Polizeileitstelle die Sichtung eines Wisents. Das Wildtier lief vom Abzweig Silberg in Richtung Welschen-Ennest über die Straße. Als eine Streife vor Ort ankam, hatte sich das umherstreifende Tier bereits entfernt. In den letzten Tagen wurde der Wisent auch von Jägern im Bereich von Neuenkleusheim gesehen. Die Polizei rät Spaziergängern, bei Antreffen eines solchen Wildtieres einen gebührenden Abstand zu halten.

Hundehalter sollten sich bei Sichtung eines Wisent entfernen und in jedem Fall vermeiden, dass der Hund sich dem Tier nähert. Fühlt sich ein Wisent bedroht, kann das scheue Wildtier gefährlich werden. Auch für Kraftfahrzeugführer ist ein Wisent gefährlich. Eine Kollision mit einem so großen und schweren Wildtier hat naturgemäß gravierende Folgen. Insbesondere bei Dunkelheit ist damit zu rechnen, dass man ein Wisent erst spät sieht, wenn es auf die Fahrbahn tritt. Die generelle Vorsicht zur Vermeidung von Wildunfällen, insbesondere an unübersichtlichen und bewaldeten Streckenabschnitten, sollte hier besonders beachtet werden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe

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Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Südwestfalen-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion und ist unter Tel. 02351-9749710 bzw. Mail: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de für unsere Leser erreichbar.

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