Auftakt zur Inklusionsplanung

Olpe – Am Montag, 17. August, findet im Kreishaus in Olpe die erste Inklusionskonferenz im Kreis Olpe statt. Die Veranstaltung, die von 16 Uhr bis ca. 19 Uhr dauert, bildet den Auftakt für die Inklusionsplanung im Kreis Olpe. Den entsprechenden Beschluss, sich in enger Zusammenarbeit mit allen Städten und Gemeinden auf diesen Weg zu begeben, hatte der Kreistag im März dieses Jahres gefasst.

Vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist es das Ziel, dass Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Lebensbereichen selbstbestimmt und gleichberechtigt (zusammen)leben können. Insofern soll sich die Planung auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens beziehen: Erziehung und Bildung, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen, Kultur/Sport/Freizeit, Gesundheit und Pflege, Schutz der Persönlichkeitsrechte, Partizipation und Interessenvertretung, Mobilität und Barrierefreiheit sowie barrierefreie Kommunikation und Information. Lediglich der Bereich der schulischen Inklusionsplanung ist ausgenommen, da er in der Verantwortung der Städte und Gemeinden als Schulträger erfolgt. Grundsätzlich will sich die Planung jedoch nicht nur auf die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen beschränken, sondern die gesamte regionale Infrastruktur inklusiv gestalten.

Daher sind zu der Veranstaltung nicht nur Frauen und Männer eingeladen, die in den genannten Bereichen beruflich oder ehrenamtlich tätig sind, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Bei der Veranstaltung werden die Ziele und Aufgaben sowie der Arbeits- und Zeitplan für den Planungsprozess eingehend erläutert. Darüber hinaus hoffen die Verantwortlichen, Anregungen für die Inklusionsplanung und Impulse für das vom Kreistag zu beschließende Leitbild zu erhalten. Das gesamte Projekt wird durch das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen unterstützt und begleitet.

Um die Auftaktveranstaltung vorbereiten zu können, wird um Anmeldung bis zum 31. Juli gebeten bei der Geschäftsstelle des Projektes, Andrea Lück, Tel. 02761 81-398, a.lueck@kreis-olpe.de.

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