Kreis Olpe – „Der Rettungsdienst für die Stadt Drolshagen muss dringend verbessert werden”, fordert Thomas Gosmann, SPD-Kreistagsmitglied aus der Rosestadt. Laut Gutachten sei Drolshagen die Kommune mit der absolut höchsten Anzahl von Hilfsfristüberschreitungen (mehr als 12 Minuten bis zum Notfallort) im gesamten Kreis Olpe. In 37 Prozent der Notfalleinsätze werde die Hilfsfrist überschritten. „Das ist seit Jahren so und es tut sich nichts”, reklamiert Gosmann.

Quelle: SPD-Kreistagsfraktion Olpe

Quelle: SPD-Kreistagsfraktion Olpe

Daher werde die SPD-Kreistagsfraktion in der nächsten Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses einen erneuten Vorstoß machen. Ein SPD-Antrag ziele darauf ab, „dass die Verwaltung beauftragt wird, die optimale Möglichkeit für den Standort eines dritten RTW im Bereich Olpe-Drolshagen-Wenden zu untersuchen, um die Hilfsfristerreichung in der Stadt Drolshagen deutlich zu verbessern”. Insbesondere solle das Interkommunale Gewerbegebiet Hüppcherhammer in die Untersuchung einbezogen werden. Gosmann: „Der Standort Hüppcherhammer bietet die räumliche Nähe zur Stadt Drolshagen, zur Stadt Olpe und zur Autobahn A 45. Aus unserer Sicht wäre dies eine optimale Lösung.”

„Unser Konzept liegt auf dem Tisch: Die Rettungswache Olpe bleibt mit einem Rettungstransportwagen (RTW) erhalten, ein RTW wird nach Wenden stationiert und ein zusätzlicher dritter RTW verbessert das Sicherheitsniveau für Drolshagen”, ergänzt SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Förderer. Dass es an einem zusätzlichen RTW keinen Weg vorbei gebe, wisse spätestens seit dem ‚Orgacom-Gutachten’ auch Kreisdirektor Melcher. Nun sei es an der Zeit zu handeln.

Textautor: Thomas Förderer

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