Kreis Soest – Das Landesprogramm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) fördert die Vereinbarkeit von Berufsausbildung und Kindererziehung, aber auch Pflege. Bei einem Projekt der INITEC, das auf eine Ausbildung in Teilzeit vorbereitet, sind noch Plätze frei. Das teilt die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland mit.

Ursula Rode-Schäffer, Geschäftsführerin der Regionalagentur, macht außerdem darauf aufmerksam, dass in diesem Jahr eine TEP-Maßnahme ausschließlich bei der INITEC in Lippstadt und nicht, wie in den Vorjahren, auch in Soest angeboten werde. Es handele sich also bei der Maßnahme um ein zentrales Projekt für den gesamten Kreis Soest. „Es richtet sich an Frauen und Männer, die wegen Elternschaft und Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger eine betriebliche Ausbildung abbrechen oder gar nicht erst beginnen konnten“, erläutert sie. „Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales will mit TEP die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung bei Menschen ohne Erstausbildung mit Elternpflichten oder mit Pflegeaufgaben, aber auch bei Ausbildungsbetrieben bekannt machen. Zwischen ihnen sollen betriebliche Ausbildungsverhältnisse in Teilzeit angebahnt werden. Bisher wurden mit TEP gute Erfolge erzielt und viele der Teilnehmerinnen vermittelt.“

Zu einer Informationsveranstaltung über die TEP-Maßnahme für den Kreis Soest, bei der die INITEC in Lippstadt die Federführung hat, begrüßten Ursula Rode-Schäffer (Regionalagentur), Anne Otte (INITEC) und Ulrike Varnholt (Jobcenter AHA) im Kasino zahlreiche Interessierte. Es sind aber noch Plätze frei (Foto: INITEC).

Zu einer Informationsveranstaltung über die TEP-Maßnahme für den Kreis Soest, bei der die INITEC in Lippstadt die Federführung hat, begrüßten Ursula Rode-Schäffer (Regionalagentur), Anne Otte (INITEC) und Ulrike Varnholt (Jobcenter AHA) im Kasino zahlreiche Interessierte. Es sind aber noch Plätze frei (Foto: INITEC).

Menschen ohne (abgeschlossene) Ausbildung, die für die Pflege Angehöriger verantwortlich sind, oder Mütter und Väter, die mindestens mit einem Kind im gemeinsamen Haushalt leben und keine oder keine abgeschlossene berufliche Ausbildung haben, können teilnehmen. Sie müssen aufgrund guter Vorbildung geeignet sind, nach einer kurzen Vorbereitungszeit in eine Ausbildung in Teilzeit einzumünden. Bei Bedarf werden sie auf den Übergang in eine Teilzeit-Ausbildungsstelle über einen Zeitraum von maximal vier Monaten (zum Beispiel mit Berufswegeplanung, Bewerbungstraining, Nutzung der Jobmappe NRW, Selbstlernmöglichkelten, Coaching, betrieblichen Praktika) vorbereitet. Außerdem erhalten sie Unterstützung bei der selbständigen Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit und werden als Auszubildende über maximal acht Monate in der betrieblichen Teilzeitausbildung begleitet.

Interessierte schicken ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Wunschberuf) bis zum 1. März 2014 an die INITEC, Anne Otte, Südstraße 18, 59557 Lippstadt (Telefon: 02941/752123). Weitere Informationen auch bei Ursula Rode-Schäffer, Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Telefon 02921/303499. Betriebe, die an einer Ausbildung in Teilzeit interessiert sind, erhalten ebenfalls bei den Ansprechpartnerinnen weitere Informationen. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW fördert das ESF-kofinanzierte Landesprogramm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) im Rahmen des Handlungsprogramms „Brücken bauen in den Beruf“.

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