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47 weitere Flüchtlinge nach Halver

Aufnahmekapazität damit erschöpft

Halver/Lüdenscheid (pmk) – In die vom Märkischen Kreis eingerichtete Unterkunft in Halver ziehen weitere 47 Flüchtlinge ein. Damit ist die Aufnahmekapazität in beiden Einrichtungen erschöpft. Sehr groß ist die Hilfsbereitschaft der Märker.

Gegen Mittag werden am heutigen Sonntag, 20. September 2015, weitere 47 Flüchtlinge in die vom Märkischen Kreis eingerichtete Unterkunft „An der Susannenhöhe“ in Halver ankommen. Das erfuhr der Krisenstab des Kreises wenige Stunden zuvor von der Bezirksregierung Arnsberg. „Dann sind wir in beiden Einrichtungen voll belegt“, so Landrat Thomas Gemke im Krisenstab. 150 Flüchtlinge sind bereits in der Turnhalle der kreiseigenen Berufskollegs am Raithelplatz in Lüdenscheid aufgenommen worden, 103 sind es in Halver.

Die Ärztinnen und Helferinnen des Kreises untersuchten die Flüchtlinge (Foto: Ursula Erkens/Märkischer Kreis)
Die Ärztinnen und Helferinnen des Kreises untersuchten die Flüchtlinge (Foto: Ursula Erkens/Märkischer Kreis)

Weitestgehend abgeschlossen sind die medizinischen Eingangsuntersuchungen sowie die Impfung der in Lüdenscheid untergebrachten Flüchtlinge. „Das haben wir mit etwa 15 Kreismitarbeitern – darunter fünf Ärzten und vier Helfern – sowie Unterstützung der Hilfsorganisationen sehr zügig hinbekommen“, so Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz und einer der Leiter Krisenstab beim Märkischen Kreis. 100 der 150 in Lüdenscheid untergebrachten Männer, Frauen und Kinder wurden geimpft. „Die restlichen waren schon geimpft“, so Schmidt. Auch in Halver ist die Eingangsuntersuchung erfolgt, geimpft werden die Bewohner dort noch.

Überwältigt war der Krisenstab vom großen Zuspruch auf die Informationsveranstaltung für Menschen, die helfen oder spenden wollen. Dazu hatten mehrere Kirchengemeinden für Samstag ins Gemeindezentrum Lösenbach an der Schubertstraße in Lüdenscheid eingeladen. „Da sind weit über 100 Personen gekommen“, freute sich Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. Sie weist aber darauf hin, dass die Spendenbereitschaft und Hilfe koordiniert ablaufen muss. „Über das eingerichtete Bürgertelefon erhalten alle Interessenten Auskunft.“ Es ist zu erreichen unter 02351/966-8350. Per E-Mail geht es unter [email protected].

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