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Asylbewerberunterkunft: Vertrag letztmalig verlängert

Intensive Verhandlungen der Verwaltung und Fraktionsvorsitzenden mit der Bezirksregierung – Investitionen in Millionenhöhe für die nächsten zehn Jahre

Hemer – Nach intensiven Verhandlungen hat der Rat der Stadt Hemer gestern Abend (16. Juni) mit großer Mehrheit beschlossen, den Mietvertrag zur Asylbewerberunterkunft am Apricker Weg zwischen der Stadt Hemer und der Bezirksregierung Arnsberg letztmalig um zehn Jahre zu verlängern.

„Der Flüchtlingszustrom nach Deutschland nimmt weiter zu“, weiß Bürgermeister Michael Esken, „deshalb hat uns die Bezirksregierung eindringlich gebeten, die Zusammenarbeit noch einmal zu verlängern.“ Hinsichtlich des Zustandes der Unterkunft waren sich beide Seiten völlig einig, dass umfangreiche Sanierungen erforderlich werden, um eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen zu gewährleisten. Dafür werden seitens der Regierungsbehörde mehrere Millionen Euro u.a. in die marode Heizungsanlage investiert. „Auch mit Blick auf die Belegungszahlen haben die Verwaltung und die Fraktionsvorsitzenden hart verhandelt“, berichtet Esken. Mit dem Ergebnis, dass man sich auf eine Regelbelegung von bis zu 500 Flüchtlingen geeinigt habe. „Die Bezirksregierung hat von sich aus zugesichert, dass der neue Mietvertrag nach zehn Jahren definitiv auslaufen wird“, fasst BM Michael Esken das wichtige Verhandlungsergebnis zusammen.

Auch ist es bedeutsam darauf hinzuweisen, dass die Aufnahme von Flüchtlingen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und für alle Kommunen Pflicht ist. Durch die Einigung mit der Bezirksregierung hat die Stadt Hemer somit selbst einen kontrollierbaren und kalkulierbaren Rahmen geschaffen.

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