4,6 Prozent waren zu schnell

Iserlohn – Die Stadt Iserlohn kündigt regelmäßig die Messstellen des städtischen Radarwagens jeweils wochenweise im Voraus in den örtlichen Medien und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindig­keitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht:

Im Januar war der städtische Radarwagen an 20 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 89 Messpunkten geblitzt und 23 414 Fahr­zeuge gemessen. Insgesamt 1 086 Verkehrsteilnehmer, das sind 4,6 Prozent, hatten die zulässi­ge Höchstgeschwindigkeit überschritten.

33 Verkehrsteilnehmer waren mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr den Hombrucher Weg in Fahrtrichtung Bremsheide mit 74 km/h anstatt der dort erlaubten 30 km/h. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro, der Eintrag von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

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