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Kangaroos – Must-win-Spiel

Iserlohn – Das nächste Duell wird zum „Must-win-Spiel“.

In den letzten beiden Hauptrundenspielen der BARMER 2. Basketball Bundesliga erhöht sich noch einmal die Spannungslage für die Iserlohn Kangaroos. Am Sonntag müssen sie nach Brandenburg zum Schlusslicht TKS 49ers, eine Woche später kommt der Tabellenzehnte SC Rist Wedel in die Matthias-Grothe Halle – zwei Mannschaften, von denen die erste in jedem Fall in den Playdowns spielt, während die zweite noch die Play-Off-Runde erreichen kann. Iserlohns Geschäftsführer Michael Dahmen richtet den Blick zunächst ausschließlich auf die Auswärtspartie am Sonntag (16 Uhr, BBIS- Sporthalle Kleinmachnow) gegen Stahnsdorf. Das Hinspiel haben die Kangaroos zwar deutlich mit 93:73 gewonnen, trotzdem hat das Ergebnis für Dahmen in der jetzigen Situation keinerlei Aussagekraft, denn die Saison verlief für beide Teams anders als erwartet.  Sowohl die Kangaroos als auch die Basketballer der TSK 49ers sahen sich damals keineswegs in der Abstiegsrunde. „Deshalb“, so Dahmen „ist es jetzt umso wichtiger, gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu gewinnen. Es ist definitiv ein weiteres Must-win-Spiel.“ Mit zwei Siegen und dem besseren direkten Vergleich gegen das Schlusslicht wäre im nächsten Duell ein kleiner Schritt zum angestrebten Happy End schon gemeistert.

Der Aufsteiger will allerdings mit aller Macht verhindern, nach einjährigem Gastspiel wieder in die Regionalliga zu rutschen. Deshalb haben die Brandenburger bereits im November reagiert und Trainer Kai Baumann entlassen. Für ihn wurde der ehemalige moldawische Nationalspieler Nicolai Coputerco (EBC Rostock) als neuer Headcoach installiert. Außerdem wurde der Kader nachgebessert. Mit Alexander Giese, dem Franzosen Thimothée Troussel und US-Boy Diago Quinn kamen drei Neuzugänge. Führungsspieler sind nach wie vor Kapitän Sebastian Fülle (297 Punkte) und Mubarak Salami (306). „Die beiden sind schwer zu stoppen, aber wir müssen uns nicht nur auf sie konzentrieren, sondern aufpassen, dass niemand anderes zum Helden wird“, warnt Dahmen.

Die Karnevalspause nutzten die Kangaroos zur Regeneration für die angeschlagenen Spieler, auch wenn Trainer Milos Stankovic das Pensum nicht sonderlich gedrosselt hat. Joshua Dahmen und Elijah Allen konnten ihre Verletzungen auskurieren und sind wieder fit, dagegen ist Dennis Teucher noch nicht einsatzbereit. Insbesondere an der Defensive wurde im Training gearbeitet. „Hier müssen wir noch konzentrierter und kommunikativer werden“, fordert der Geschäftsführer. In den letzten Tagen wurden obendrein noch einmal Einzelgespräche geführt. „Jeder weiß, worauf es ankommt, jetzt geht es ums Ganze.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos

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