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Hemer – Nach 17 Jahren als Leiterin der Ihmerter Kindertagesstätte wurde Ulrike Kirsten gestern, am 24. Juli, in die Freizeitphase der Altersteilzeit entlassen. Im Familienzentrum „Auf Draht“ bereiteten ihr Bürgermeister Michael Esken, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung sowie Kinder, Eltern und Kolleginnen einen gebührenden Abschied.

Die Kinder hatten einen Auftritt vorbereitet, bei dem die Leiterin der Einrichtung ein Tränchen verdrückte. Nach einer Gesangseinlage überreichten die Kleinen aufgeregt bunte Herzen mit Wünschen für Ulrike Kirstens Zukunft. Bürgermeister Michael Esken dankte ihr für Ihren Einsatz über ihre beruflichen Tätigkeiten hinaus, ihre Offenheit für neue Ideen und die Bereitschaft, daran mitzuwirken.

Dabei blickte er auch zurück auf die schwierige Zeit des Trägerwechsels und die Übernahme durch die Stadt im Jahr 2007. Damals habe niemand erwartet, dass die Kindertageseinrichtung wachsen und gemeinsam mit der Einrichtung Bredenbruch zu einem Familienzentrum werden würde. Heute mit der U3-Betreuung stehe die KTE Sternenburg wieder vor neuen Herausforderungen. Amtsleiter Klaus Erdmann, Abteilungsleiterin Heike Amrhein und Personalrat Wolfgang Bücker schlossen sich den Dankesworten an.

Ulrike Kirsten, Leiterin der KTE Sternenburg, in die Freizeitphase der Altersteilzeit entlassen (Quelle: Stadt Hemer)
Ulrike Kirsten, Leiterin der KTE Sternenburg, in die Freizeitphase der Altersteilzeit entlassen (Quelle: Stadt Hemer)

An der Seite ihres Mannes merkte man Ulrike Kirsten neben dem Abschiedsschmerz vor allem die Freude auf die frei verfügbare Zeit an. Ihre Pläne sind vielfältig: Sie möchte die freie Zeit nicht nur für die Familie und lange Reisen mit ihrem Mann nutzen, sondern auch noch einmal etwas ganz Neues lernen: ein Literaturstudium oder Hospizarbeit.

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