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Remondis-Interesse an Abfallentsorgungsgesellschaft des Kreises

Märkischer Kreis (pmk) – Die Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises mbH ist ins Blickfeld des Entsorgungsunternehmens Remondis geraten. Es gibt eine entsprechende Anfrage.

Remondis hat Interesse an der Abfallentsorgungsgesellschaft Märkischer Kreis mbH und damit am Müllheizkraftwerk des Märkischen Kreises in Iserlohn. Das Entsorgungsunternehmen, das nach eigener Aussage weltweit einer der größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser ist und für den mehr als 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an rund 500 Standorten arbeiten, hat eine offizielle Anfrage an den Märkischen Kreis als Hauptgesellschafter der AMK GmbH gerichtet. Landrat Thomas Gemke informierte die Politik sowie die Vorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen im Anschluss an die Sitzung des Kreisausschusses am Donnerstag, 01. Oktober, im Lüdenscheider Kreishaus.

Remondis zeigt interesse an der AMK GmbH und damit am Iserlohner Müllheizkraftwerk (Foto: AMK/Märkischer Kreis).
Remondis zeigt interesse an der AMK GmbH und damit am Iserlohner Müllheizkraftwerk (Foto: AMK/Märkischer Kreis).

„Es drängt uns niemand, wir nehmen das Interesse von Remondis zur Kenntnis, werden die Anfrage sorgfältig prüfen und mit der Politik alle Möglichkeiten diskutieren, damit der Kreistag eine Entscheidung fällen kann. Die Anfrage stellt eine zusätzliche Option dar“, so Landrat Thomas Gemke. Der Vertrag mit den Mitgesellschaftern der AMK GmbH ist erstmals zum Jahr 2022 kündbar. Er verlängert sich automatisch um jeweils fünf Jahre, wenn nicht gekündigt wird. Die Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit sei natürlich auch eine Option. Für ihn müsse die beste Lösung für die Müllgebührenzahler, den Märkischen Kreis sowie die Bezieher der Strom- und Fernwärme in Iserlohn im Mittelpunkt der Entscheidung stehen.

Der Landrat informierte Kreisausschuss und Fraktions-Spitzen ebenfalls darüber, dass die Gespräche auf Südwestfalen-Ebene zu einer gemeinsamen Entsorgungsregion zu kommen, vorerst ausgesetzt sind. „Eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Abfallbeseitigung sei richtig, komme aber jetzt zu früh“, so die anderen Kreise. Einige südwestfälische Kreise haben noch langfristige Verträge mit ihren Abfallentsorgern.

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