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U3-Betreuung: Ziel erreicht

Hemer – Für viele Kommunen sind dutzende Klagen im Hinblick auf den Rechtsanspruch der U3-Betreuung abzusehen. In Hemer nicht. „Zum Start der U3-Betreuung am 1. August hat Hemer alle Aufgaben erfüllt“, sagt Bürgermeister Michael Esken.

Alle örtlichen Träger bieten die U3-Betreuung an, nahezu alle Standorte wurden seit 2008 baulich erweitert oder umgebaut. Jugendamtsleiter Klaus Erdmann hat den Taschenrechner zur Hand genommen: „Insgesamt haben wir in den vergangenen fünf Jahren circa 3,2 Millionen Euro investiert, wovon das Land mehr als 65 Prozent gefördert hat. Daneben wurden zahlreiche Tagesmütter gewonnen und qualifiziert.“ Auch in Kooperation mit Hemeraner Unternehmen seien besondere betriebliche Betreuungsangebote erfolgreich etabliert worden. „Die 177 Plätze in den Kindertageseinrichtungen sind ausgebucht“, weiß Erdmanns Stellvertreter und Jugendhilfeplaner Peter Brühmann, „Luft gibt es nur noch in der Kindertagespflege, in der wir 74 Betreuungsplätze anbieten können. Hier könnten wir sogar noch kurzfristige Nachfragen decken.“

Foto: Stadt Hemer
Foto: Stadt Hemer

Eine Klagewelle sei von daher weder zu befürchten noch ersichtlich. Esken zollt seinen Mitarbeitern im Jugendamt ein großes Lob: „Wir haben mit dem U3-Ausbau eine Punktlandung hingelegt. Das ist bemerkenswert, zumal bis 2008 nahezu kein Betreuungsangebot für unterdreijährige Kinder bestand.“ Das Lob geben Klaus Erdmann und Peter Brühmann gerne weiter: „Es war eine äußerst partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den örtlichen Träger und jeder einzelnen Kindertageseinrichtung. Auch jede einzelne Erzieherin war in der baulichen Umsetzungsphase sowie in der Fort- und Weiterbildung hoch motiviert und hat dieses Ziel erreichen lassen.“

Der Ausbau der Angebote in den bestehenden Kindertageseinrichtungen ist keineswegs abgeschlossen. „Neue Standorte für Kindertageseinrichtungen – zum Beispiel am Sauerlandpark – sind nicht nur in der Planung, sondern bereits in der Umsetzungsphase, sodass zum Kindergartenjahr 2014/15 weitere institutionelle Plätze hinzukommen werden“, berichtet Jugenddezernent Guido Forsting.

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