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Für 2016 werden 4600 Hospitationsplätze zur Berufsfelderkundung gesucht

Märkischer Kreis (pmk) – Um gemeinsame Strategien zur Umsetzung der Berufsfelderkundung im laufenden Schuljahr zu entwickeln, hatten Michael Herget und Birgit Luther von der Kommunalen Koordinierung Übergang-Schule-Beruf im Regionalen Bildungsbüro Vertreter/innen der Kammern, Berufs- und Arbeitgeberverbände ins Lüdenscheider Kreishaus eingeladen.

Eckehard Beck, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung des Märkischen Kreis, zog ein Resümee der ersten beiden Durchführungsjahre und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Erfolg der Berufsfelderkundungen: „Auch im vergangenen Jahr ist es durch das gute Zusammenwirken der lokalen und überregionalen Akteure gelungen, die geplanten Berufsfelderkundungen umzusetzen.“ Rund ein Drittel der Plätze konnte über das zentrale Buchungsportal www.berufsfelderkundung-mk.de der Kommunalen Koordinierung im Märkischen Kreis vermittelt werden. 2016 werden kreisweit 20 Schulen mit rund 2250 Schülerinnen und Schülern dabei sein. Für sie werden insgesamt 4600 Plätze benötigt.

Akteure der Berufsfelderkundung arbeiten erfolgreich zusammen (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis).
Akteure der Berufsfelderkundung arbeiten erfolgreich zusammen (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis).

Im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA) ist die Berufsfelderkundung ein verbindliches Standardelement der Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen haben in der 8. Klasse an drei Tagen Gelegenheit, in drei verschiedenen Unternehmen beziehungsweise Branchen zu hospitieren. Auf diese Weise sollen sie Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewinnen und erste Kontakte zu möglichen Ausbildungsunternehmen knüpfen. Für Unternehmen bietet sich die Chance, Jugendliche für ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsberufe zu begeistern. Die Vertreter der Wirtschaftsverbände machten deutlich, wie wichtig es dabei sei, den Ablauf einer solchen Berufsfelderkundung im Vorfeld zu strukturieren. Es habe sich bewährt, den Jugendlichen konkrete Aufgaben zu geben und anhand von praxisorientierten Beispielen typische Unternehmensabläufe durchzuspielen. Um die Unternehmen bei der Umsetzung der Berufsfelderkundungen zu unterstützen haben einige Kammern entsprechende Handreichungen entwickelt.

Die Wirtschaftsvertreter sagten zu, in Anschreiben und persönlichen Gesprächen sowie über verschiedene Medien bei ihren Mitgliedern für die Bereitstellung von Erkundungsplätzen zu werben. Neben den Einzelaktivitäten der Kammern und Verbände soll es unter dem Motto „Karriere startet in der achten“ auch eine gemeinsame Aktion zur Gewinnung von Unternehmen geben.

Unter www.berufsfelderkundung-mk.de können sich Unternehmen mit ihren Angeboten registrieren. Weitere Informationen geben Michael Herget 02351 966-6520 und Birgit Luther 02351 966-6518 von der Kommunalen Koordinierung; E-Mail: [email protected].

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