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Transformatoren-Tausch für Umspannwerk Lüdenscheid

Lüdenscheid – Die ENERVIE AssetNetwork GmbH tauscht im Auftrag von Mark-E und Stadtwerken Lüdenscheid einen Netztransformator im Umspannwerk Lüdenscheid aus. Hintergrund ist eine technische Verbesserung des Versorgungsnetzes, um auch weiterhin eine sichere und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Strom zu gewährleisten. Zudem wird das Unternehmen gleichzeitig insbesondere den erforderlichen Wartungsaufwand in Zukunft senken können.

Einer der beiden bisherigen Transformatoren im UW Lüdenscheid mit einer Leistung von 50 Megavoltampere (MVA) hat die Grenze seiner wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht und wird entsorgt. Er wird gegen einen neueren Netztransformator aus dem UW Hagen-Emst mit 50 MVA ersetzt. Dieser Trafo-Transport von Hagen nach Lüdenscheid findet in der Nacht von Dienstag, dem 7. April 2015, auf Mittwoch, 8. April 2015, statt. In der darauffolgenden Nacht (8./9. April) erfolgt der Abtransport des nicht mehr benötigten alten Trafos aus dem UW Lüdenscheid nach Coesfeld durch ein Entsorgungsunternehmen.

Um einen möglichst reibungslosen Ablauf der beiden Schwertransporte zu gewährleisten, ist eine Sperrung der Straße „Unterm Vogelberg“ ab Kreuzung Altenaer Straße (bis Hausnummer 7) inklusive des Platzes Altenaer Straße/Unterm Vogelberg von Dienstag, 7. April 2015 bis Donnerstag, 9. April 2015 notwendig.

Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Behörden sowie der Polizei abgestimmt. Die betroffenen Anwohner müssen im Zuge der Schwertransporte punktuell mit kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen bzw. Beeinträchtigungen rechnen. Hierfür bittet die ENERVIE AssetNetwork schon jetzt um Verständnis.

Hintergrund: Das Hoch- und Mittelspannungsnetz der ENERVIE AssetNetwork

Die ENERVIE AssetNetwork GmbH versorgt in ihrem etwa 1.000 km2 umfassenden Netzgebiet in Hagen, Lüdenscheid und der Märkischen Region über 500.000 Einwohner in insgesamt 19 Städten und Gemeinden sicher und zuverlässig mit Strom. 27 Umspannwerke dienen als zentrale Einspeiseknotenpunkte im rund 200 Kilometer langen Hochspannungs-Freileitungsnetz auf der 110-Kilovolt (kV) und 220-kV-Ebene. Die hier installierten Transformatoren sorgen dafür, dass der Strom von der Hoch- auf die Mittelspannungsebene von 10 kV (= 10.000 Volt) heruntergespannt wird. Über ein engmaschiges Kabelnetz von rund 7.700 Kilometern Länge und zahlreiche 10-kV-Stationen gelangt der Strom schließlich auf Niederspannungsebene von 400 Volt beziehungsweise 230 Volt zum Endverbraucher.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: r[email protected]

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