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DRK veranstaltete Rettungshundeprüfung

Kreisverband freut sich über weitere einsatzfähige Teams

Siegen – Am Wochenende war die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbands Siegen-Wittgenstein Gastgeber einer Rettungshundeprüfung für die Flächensuche.

Elf Hundeführer aus Siegen-Wittgenstein, dem Märkischen Kreis, Warendorf-Beckum, Paderborn und dem Tecklenburger Land stellten sich der anspruchsvollen Prüfung, die aus vier Teilen besteht: Der Hundeführer muss zunächst eine theoretische Prüfung ablegen, in dem Wissen rund um Einsatztaktik, Erster Hilfe für Mensch und Hund, Kartenkunde und weitere Themen abgefragt werden.

Der Hund muss einen guten Gehorsam und gutes Sozialverhalten zeigen und beweisen, dass er eine gefundene Person deutlich seinem Hundeführer anzeigen kann. Dabei darf er selbstverständlich die gefundene Person in keiner Weise belästigen. Schließlich geht es noch in eine Suche, bei der der Hund binnen 20 Minuten in einem 30.000 qm großen Waldgebiet 2 Versteckpersonen auffinden muss. Der Hundeführer muss dann die Erstversorgung vornehmen und schließlich den Rettungsdienst einweisen. Wer alle vier Prüfungsteile besteht kann ab sofort über die Polizei zur Unterstützung bei der Vermisstensuche angefordert werden.

Bestanden jetzt die DRK-Rettungshundeprüfung: Andreas von Bülow mit Paika, Günter Scheid mit Gloria (beide Fläche) und Brigitte von Szczawinski mit Mantrailer Heidi (v.l.) vom DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein - Foto: DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V.
Bestanden jetzt die DRK-Rettungshundeprüfung: Andreas von Bülow mit Paika, Günter Scheid mit Gloria (beide Fläche) und Brigitte von Szczawinski mit Mantrailer Heidi (v.l.) vom DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein – Foto: DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V.

Zwei bis drei Jahre dauert es, bis die ehrenamtlichen Hundeführer mit ihren privaten Hunden soweit sind, dass sie im realen Einsatz bei der Suche nach Vermissten helfen können. Die umfangreiche Prüfung muss dann alle anderthalb Jahre erneut abgelegt werden. Die DRK-Prüfer Jan Zoll und Judith Grön bescheinigten am Ende sechs der angetretenen Teams die Einsatztauglichkeit, vom Kreisverband Siegen-Wittgenstein erhielten Günter Scheid mit Gloria und Andreas von Bülow mit Paika die begehrte Plakette.

Bereits zwei Wochen zuvor hat aus derselben Staffel Brigitte von Szczawinski mit ihrer Hündin Heidi die Mantrailer-Prüfung beim DRK bestanden. In NRW müssen Mantrailer zusätzlich eine Prüfung bei der Polizei ablegen, die das Team in Kürze machen wird, bevor sie in den Einsatz dürfen.

Neben Kreisrotkreuzleiter Joachim Steinbrück war auch Silke Müller vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe zu Gast bei der Prüfung. Beide lobten die große Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen Rotkreuzler und bedankten sich bei allen, die viel Freizeit opfern um Menschen in Not zu helfen. Der DRK-Ortsverein Obersdorf sorgte für die Verpflegung während der zweitägigen Prüfung.

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