„Er ist ein Wunschkandidat“

Kredenbach. Das Diakonie Klinikum wertet seinen Standort in Kreuztal-Kredenbach auf. An der Bernhard-Weiss-Klinik ist wieder ein hauseigener Chefarzt für die Chirurgie verantwortlich – Dr. Frank Schönbach. Der 57-Jährige ist Facharzt für Allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie, und er hat zwei Jahrzehnte Berufserfahrung als Oberarzt. „Er ist für uns ein Wunschkandidat“, sagt Geschäftsführerin Birgit Niehaus-Malytczuk. Denn Schönbach kennt sich in der Diakonie aus, er war zuletzt leitender Oberarzt an einem evangelischen Krankenhaus in Marburg.

Seine Laufbahn begann im Rhein-Main-Gebiet – in Kliniken der Grund- und Regelversorgung, die mit der Bernhard-Weiss-Klinik vergleichbar sind. Und deshalb ist das kleinste Krankenhaus im Siegerland auch für Schönbach die erste Wahl: „Ich möchte dort Chefarzt sein, wo sich Mediziner auch Zeit für Patienten nehmen können.“ Schönbach freut sich über die Atmosphäre in der Klinik und schätzt das „erfahrene und motivierte Personal“.

In Kredenbach wird er für bis zu 55 stationäre Patienten verantwortlich sein und darüber hinaus ambulante Operationen durchführen. Auch die Bandbreite seiner Operations-Erfahrungen harmoniert mit dem Versorgungsauftrag der Klinik, wie Niehaus-Malytczuk erklärt. Zu Schönbachs Schwerpunkten zählt die Bauchwand- und Leistenchirurgie. Daneben führt er sämtliche allgemeinchirurgischen Operationen durch: Schilddrüsen-Eingriffe, Darm- und Gallen-Operationen. Der neue Chefarzt nutzt hierbei überwiegend endoskopische Technik. Auch die Behandlung von Knochenbrüchen fällt in sein Metier – insbesondere bei älteren Patienten.

Die ständige Präsenz des Chefarztes im Krankenhaus Kredenbach zeigt sich auch in der Notfall-Versorgung. „So haben wir volle Kompetenz vor Ort, wenn kurzfristige und schwierige Operationen nötig werden“, erklärt Niehaus-Malytczuk. Bislang war Dr. Andreas Franczak gemeinsamer Chefarzt in den Diakonie-Häusern Kredenbach und Freudenberg. Franczak hat das Klinikum auf eigenen Wunsch hin verlassen und ist nun an einer Klinik in Wien tätig. Niehaus-Malytczuk: „Das haben wir als Chance gesehen, hier wieder einen Vollzeit-Chefarzt einzusetzen.“

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