Siegen / Peking. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Universität Siegen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften in China engagiert. Nun folgt der nächste Schritt: Südwestfalens große Universität eröffnet ihr eigenes Büro in der Olympiastadt Peking.

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Schon heute studieren 190 Studentinnen und Studenten aus China in Siegen und stellen damit die größte außereuropäische Gruppe. Mit der Eröffnung des Büros erhofft sich die Siegener Hochschule weitere wissenschaftliche Kooperationen und die Ausweitung des Studierendenaustausches noch stärker und effizienter als bisher vertreten zu können.

Möglich wird die Eröffnung des eigenen Büros durch die großzügige Unterstützung der Firma Waldrich Siegen (Siegen-Wittgenstein), die im Landmark Tower in Peking eine Vertriebsrepräsentanz unterhält und der Universität in ihren Räumlichkeiten die Einrichtung eines Büros ermöglicht. Der Universität entstehen somit keine Mietkosten. Die Universität Siegen ist damit die einzige deutsche Universität, die ein Büro in China in Zusammenarbeit mit einem mittelständischen Unternehmen eingerichtet hat.

Ein modellhaftes Beispiel dafür, wie durch großzügiges Sponsoring von Industriepartnern auch kleinere Universitäten verstärkt im Ausland aktiv werden können, sieht der Rektor der Universität Siegen, Prof. Dr. Ralf Schnell in der Zusammenarbeit mit Waldrich Siegen. Damit verbessern sich die Chancen, unsere Partnerschaften mit Universitäten und Forschungsinstituten ausbauen und noch mehr hochqualifizierte Studentinnen und Studenten insbesondere im Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften für den Standort Siegen gewinnen zu können, so der Rektor in einem Grußwort zur Eröffnung des Büros in Peking.

Der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, gratulierte der Universität Siegen zur Eröffnung des China-Büros: “Internationalisierung ist eine der entscheidenden Herausforderungen einer modernen Universität. Ich bin sicher, dass die Uni Siegen, ihre Wissenschaftler und die Studierenden von den Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten sehr profitieren werden.”

Dr. Johann Peter Schäfer, der Kanzler der Universität ist jetzt nach Peking gereist und wird dort gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Waldrich Siegen, Christoph Thoma an der Eröffnung des Chinabüros teilnehmen.

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