Kreis Olpe – Wie stehen Jupiter und Venus zueinander? Welche Sternenbilder sagen mir was und wie funktioniert eigentlich ein Fernrohr?

Viele spannende Fragen, mit denen sich unlängst Schülerinnen und Schüler aus Attendorn und Finnentrop im Rahmen eines Besuchs des Schülerlabors der Universität Siegen beschäftigten.

Gemeinsam mit Studierenden und Doktoranden vom Institut Didaktik der Physik verbrachten die Kinder und Jugendlichen zwei Vormittage mit Experimentieren, Eigenbau von Fernrohren und einem Besuch der Sternwarte.

Die Schülergruppen aus Attendorn und Finnentrop im Labor beim Bau der Fernrohre bzw. mit den fertigen Objekten (Foto: Susanne Spornhauer, Natascha Jaspers)

Die Schülergruppen aus Attendorn und Finnentrop im Labor beim Bau der Fernrohre bzw. mit den fertigen Objekten (Fotos: Susanne Spornhauer, Natascha Jaspers)

Zustande gekommen ist diese Kooperation zwischen der Universität Siegen und den Schulen über die Gründung zweier Modellnetzwerke zur MINT-Förderung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die durch das Regionale Bildungsbüro des Kreises Olpe begleitet werden.

Das Modellnetzwerk in Attendorn besteht aus neun Kindertageseinrichtungen, zwei Grundschulen und der Hanseschule. In Finnentrop sind sieben Kindertageseinrichtungen und zwei Grundschulverbünde sowie die Gesamtschule Partner im Modellnetzwerk.

Vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe I werden seit Sommer letzten Jahres aufeinander aufbauende Maßnahmen und Projekte zur gezielten MINT-Förderung in den jeweiligen Bildungseinrichtungen angeboten. Die Verantwortlichen verfolgen damit das Ziel, frühzeitig und nachhaltig das Interesse an Naturwissenschaften und Technik bei den Kindern zu wecken. Der gemeinsame Besuch im Schülerlabor ist ein Bestandteil in diesen Netzwerken und soll regelmäßig fortgeführt werden.

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