Hemer – Kaum erwarten konnten die Hemeranerinnen und Hemeraner offensichtlich den Start der Freibad-Saison.

Bevor Bürgermeister Michael Esken zum offiziellen Anschwimmen die Tore an der Teichstraße passierte und noch bevor der Förderverein „Schwimmen in Hemer“ die Aufbauarbeiten für seine Eröffnungsparty beendet hatte, sprangen die ersten Wasserratten in die Fluten. Dabei war der Himmel am Tag der Arbeit (1. Mai) noch bedeckt, nur zeitweilig lugte die Sonne hindurch. Während die ersten Sportabzeichen am Beckenrand abgenommen wurden, erklommen Bürgermeister Esken und Paul Stehle, Vorstand des Fördervereins, die Sprungtürme, um mit einem eleganten Satz und mit Beifall den offiziellen Saisonstart zu verkünden.

Foto: Stadt Hemer

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Lange währte der Badespaß für das Duo allerdings nicht, denn es hatte gleich den nächsten offiziellen Termin vor der Brust. Flugs aus dem Sprungbecken gekrault, abgetrocknet und Richtung Biergarten geschlendert. Nein, ein durstlöschendes Vergnügen stand den beiden nicht bevor. „Aber wir haben trotzdem große Freude an dem, was jetzt kommt“, bemerkte Esken auf dem Weg zu einer kleinen Menschentraube. Diese hatte sich um den neuen Matschspielplatz versammelt und schenkte drei kleinen Freibadbesuchern den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Unbeeindruckt von den förmlichen Wortbeiträgen in lockerem Rahmen baggerten sie Sandberge zusammen, pumpten Wasser per Handrad auf Platten und durch Rinnen. Der neue, rund 30.000 Euro teure Matschspielplatz hat es in sich: Wie am Fließband rauscht das Wasser in mit Sand gefüllte Schalen. Ein Riesenspaß, nicht nur für Kinder. Die Sponsoren – der Förderverein, die Sparkassen-Stiftung, ein Privatspender, der Lions-Club und der Rotary-Club – freuten sich, dass der Spielplatz sofort belagert wurde und ihr finanzielles Engagement die richtige, sinnstiftende Entscheidung war. „Den Unterstützern sind wir besonders dankbar“, schwärmte Esken völlig zu Recht und lobte zugleich, „ohne sie wären solche Projekte in Zeiten knapper Kassen nicht mehr möglich. Diese Engagements sind keine Selbstverständlichkeit, aber in Hemer immer wieder möglich. Nicht zuletzt aufgrund dieses Zusammenhalts sind wir alle glücklich, Hemeraner zu sein.“

Foto: Stadt Hemer

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