Gedankenaustauch im Kreishaus: Die Landtagsabgeordneten und Vertreter der Kreisverwaltung. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

 

Die Kommunalfinanzen und die geplante Inklusion: Das waren die zentralen Themen beim Treffen der Verwaltungsspitze des Märkischen Kreises mit den heimischen Landtagsabgeordneten. Landrat Thomas Gemke hatte erstmals nach der Landtagswahl Gordon Dudas, Michael Scheffler und Inge Blask (alle SPD), Angela Freimuth (FDP) und Thorsten Schick (CDU) ins Lüdenscheider Kreishaus eingeladen. Von der Kreisverwaltung nahmen zudem Kreiskämmerer Fritz Heer sowie die Fachbereichsleiter Eckehard Beck (Jugend und Bildung) und Volker Schmidt (Gesundheit und Soziales) an dem Gedankenaustausch teil.

 

Landrat Thomas Gemke machte den Abgeordneten deutlich, dass man mit weiter zunehmen-der Sorge die Kommunalfinanzen betrachte. Außerdem stelle man fest, dass bei der Berücksichtigung der Landesmittel der Flächenansatz nicht genügend Beachtung findet. Was bedeutet, dass die Ballungsräume an Rhein und Ruhr  bei der Verteilung der Finanzmittel der Lan-desregierung und Landespolitik stärker berücksichtigt werden.

 

Einig waren sich die Landtagsabgeordneten mit der Verwaltungsspitze des Kreises darin, dass die Inklusion, der gemeinsame Unterricht von Behinderten und Nicht-Behinderten, ein langfristiger Prozess ist. Die Schülerzahlen in den Förderschulen des Märkischen Kreises, so Fachbereichsleiter Eckehard Beck, seien stabil. Die Angebote würden gut angenommen. Es sei aber ebenso zu beobachten, dass die Anzahl der integrativen Gruppen in den allgemeinbildenden Schulen zugenommen hat.

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