Märkischer Kreis (pmk) – Vier Medizinstipendiaten können in den nächsten Jahren sorgenfreier Studieren. Sie bekommen monatlich jeweils 500 Euro vom Märkischen Kreis. Landrat Thomas Gemke unterzeichnete jetzt die Bewilligungsbescheide.

Jetzt ist es amtlich: Landrat Thomas Gemke hat die Bewilligungsbescheide für die ersten vier Medizinstipendien im Märkischen Kreis unterzeichnet und den Stipendiaten zugestellt. Der Landrat war dem Vorschlag der Auswahlkommission gefolgt und die Stipendien an Jill-Kathrin Reithmeier aus Bochum mit Studienort Bochum, Leonie Köhler aus Menden mit Studienort Riga, Julia Bätzel aus Altena mit Studienort Marburg und Patrik Wissam Roumanni-Spree aus Werdohl mit Studienort Hamburg vergeben.

Der Auswahlkommission gehörten Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die ärztlichen Direktoren der Katholischen Kliniken Iserlohn sowie der Märkischen Kliniken Lüdenscheid, der Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Volker Schmidt sowie die Fachdienstleiterin Gesundheitsschutz und Umweltmedizin Magdalena Knipp vom Märkischen Kreis an.

Die vier Medizin-Stipendiaten können die nächsten Jahre etwas sorgenfreier studieren (Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis).

Die vier Medizin-Stipendiaten können die nächsten Jahre etwas sorgenfreier studieren (Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis).

Alle vier Stipendiaten erhalten mit Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro monatlich für die Dauer von maximal vier Jahren. Als Gegenleistung verpflichten sie sich mindestens fünf Jahre ärztlich im Kreis tätig zu sein. Nach erfolgreicher 2. Ärztlichen Prüfung können sie entweder ihre Weiterbildung zum Facharzt im Märkischen Kreis absolvieren oder beispielsweise an einem (Akut-) Krankenhaus, als angestellter Arzt in einer Vertragspraxis, in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder als Arzt bei der Gesundheitsbehörde des Märkischen Kreises erste Berufserfahrungen sammeln.

Um das Medizinstipendium hatten sich zwölf Studierende beworben, sieben von ihnen erfüllten die Voraussetzungen und vier wurden von der Kommission ausgewählt. Der Kreis vergibt jährlich vier Stipendien, um frühzeitig ärztlichen Nachwuchs für die heimische Region zu gewinnen und langfristig die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen.

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