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Kreis Soest: Mit Hilfe des Hellweg-Jobs Sprachkenntnisse verbessert

Kreis Soest. Warenannahme, Kommissionierung und Verpackung der Waren – das sind heute die täglichen Aufgaben von Tadeusz Koziorowski im Unternehmen Franz Kerstin in Soest. Dies war nicht immer so. Lange suchte der gelernte Fleischer nach einem geeigneten Arbeitsplatz in seiner Branche.

Doch fehlende Sprachkenntnisse erschwerten dem gebürtigen Polen die Arbeitsplatzsuche. Um dieses Defizit zu beheben, begann er im September 2008 einen Hellweg-Job im Stadtteilbüro Soester Süden, des Soester Entwicklungsnetzwerkes (SEN). „Durch die tägliche Arbeit mit den Menschen vor Ort, wurden seine Sprachkenntnisse immer besser“, berichtet Josef Münstermann, der ihn bei der Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) – der ARGE im Kreis Soest – betreut hat. „Zeitgleich bewarb er sich regelmäßig auf offene Stellenangebote und zeigte uns so, dass er jede Gelegenheit nutzt, um einen Arbeitsplatz zu finden. Die Arbeitsgelegenheit hat es ihm ermöglicht, sich weiterzuentwickeln und zu stabilisieren.

Direkt nach dem Hellweg-Job absolvierte er mehrere Praktika, bei denen er sein Können unter Beweis stellte. Dennoch blieben auch diese Bemühungen zunächst ohne Erfolg. Aber Koziorowski hielt durch und bewarb sich weiter. Bis er im April dieses Jahres eine Chance bei der Firma Franz Kerstin erhielt.

Freuen sich zusammen über die erfolgreiche Einstellung: Birgit Struckmann (Stadteilbüro Soester Süden, SEN), Richard Linde (Fa. Franz Kerstin), Tadeusz Koziorowski, Josef Münstermann (AHA) und Gregor Junghölter (Fa. Franz Kerstin) (v.l). Foto: AHA

Wir suchten gerade dringend Aushilfskräfte und Herr Koziorowski hat uns einfach überzeugt. Ich begrüße es sehr, wenn Menschen flexibel sind und sich weiterentwickeln, um beruflich integriert zu werden“, so Gregor Junghölter, Prokurist des neuen Arbeitgebers. Und dass der neue Helfer es ernst meint, zeigt er bei seiner täglichen Arbeit. „Mir macht die Arbeit hier viel Spaß und ich möchte auch gerne über meinen befristeten Vertrag hinaus beschäftigt werden“, erzählt Tadeusz Koziorowski.

Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. „Wenn sich ein Mitarbeiter bewährt hat, seine Aufgaben gut erfüllt und zudem offene Stellen vorhanden sind, hat jeder die Chance übernommen zu werden“, resümiert Junghölter. Auch die wirtschaftlichen Zeichen stehen gut. Mit seinen 250 Mitarbeitern ist das Großhandelsunternehmen Franz Kerstin ein Garant für Stabilität und Tradition in Soest.

Quelle: Pressestelle Kreis Soest

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