Berlin – Morgens vom Bett aus das Bad vorwärmen und nach dem Urlaub eine warme Wohnung vorfinden – das ist keine Zukunftsvision mehr, sondern technisch längst möglich. Mit internetfähigen Heizkörperthermostaten kann man die Heizung per App von unterwegs regeln. Aber nicht nur die Thermostate lassen sich intelligent steuern. Wird auch der Wärmeerzeuger – also zum Beispiel Gas-Heizkessel oder Wärmepumpe – mit dem Internet verbunden, kann der Fachhandwerker mögliche Störungen schneller erkennen und zum Teil gleich aus der Ferne beheben. Die Nutzung smarter Heiztechnik ist dabei nicht nur bequem, sie hilft auch, den Energieverbrauch im Haushalt zu reduzieren.

Quelle: KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbHGeringer Energieverbrauch, höherer Komfort

Wer mit herkömmlichen Thermostaten sparsam heizen möchte, muss einiges beachten, zum Beispiel sie nicht voll aufzudrehen oder sie vor dem Lüften zu schließen. Intelligente Technik nimmt diese Aufgaben ab. Programmierbare Thermostate etwa können so eingestellt werden, dass die Heizung zurückfährt, wenn die Bewohner außer Haus sind. Bei weniger regelmäßigen Tagesabläufen bieten sich Modelle an, die sich mit Smartphone oder Tablet flexibel steuern lassen. Viele vernetzte Thermostate können auf Wunsch auch die Standortinformation des Smartphones auslesen und schalten die Heizung ganz ohne Zutun rechtzeitig an oder aus. Sind Thermostate mit einem Fensterkontakt ausgestattet, erkennen sie, wenn gelüftet wird, und stoppen die Wärmezufuhr automatisch.

Staat fördert Einbau moderner Heiztechnik

Die Heizkörper im Haus mit smarten Thermostaten auszurüsten, ist ein sinnvoller Schritt in Richtung energiesparendes Heizen. Wichtig ist allerdings, dass alle Komponenten der Heizungsanlage effizient arbeiten. Darauf weist auch Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ, hin: „Die Optimierung einer Anlage durch den Fachhandwerker, etwa durch den Einbau moderner Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich, kann den Heizenergiebedarf um bis zu 20 Prozent senken.” Gut zu wissen: Hausbesitzer, die den hydraulischen Abgleich mit dem Einbau von separater Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Benutzerinterfaces – also zum Beispiel per App steuerbare Thermostate – kombinieren, erhalten dafür noch bis 2020 einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent auf die Nettokosten. Die Förderung gilt für Heizungen, die bereits seit mindestens zwei Jahren installiert sind. Sie muss vor Beginn der Maßnahmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Nähere Informationen über Heizungsoptimierung und BAFA-Förderung erhalten Verbraucher auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info.

Quelle: KOMPAKTMEDIEN Agentur für Kommunikation GmbH

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