Runder Tisch kam im Kreishaus zusammen – 166 in Arbeit vermittelt

Soest – Im Programm „Jugend in Arbeit plus“ bemühen sich Arbeitsverwaltung, Kammern und Beratungseinrichtungen um die Eingliederung von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Das Land NRW wird auch künftig Mittel für die personellen Strukturen zur individuellen Heranführung und passgenauen Integration von Jugendlichen mit Vermittlungshemmnissen bereitstellen. So kann „Jugend in Arbeit plus“ auch 2015 im Kreis Soest weitergeführt werden.

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ zog die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland im Soester Kreishaus mit der Arbeitsagentur Meschede-Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie der Koordinatorin und dem Koordinator der Kammern eine Bilanz der Arbeit. Von Anfang 2011 bis März 2015 wurden 426 junge Menschen unter 25 Jahren in das Programm Jugend in Arbeit plus im Kreis Soest aufgenommen. In Arbeit vermittelt wurden 166.

Die Geschäftsführerin der Regionalagentur, Ursula Rode-Schäffer, nutzte die Gelegenheit, Dietmar Stemann als neue Kammerfachkraft der Kreishandwerkerschaft, Thorsten Feldmann als neuen Vertreter der AHA und Christian Hillebrand als neuen Teilnehmer für den Kreis Soest am Runden Tisch zu begrüßen. Landesweit werden bei den Kammern 32 Koordinatoren gefördert, welche die notwendigen Arbeitsplätze akquirieren. Ebenfalls gefördert werden die Leistungen der Beratungseinrichtungen, die über den Kreis Soest abgerechnet werden.

Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ im Soester Kreishaus zog Regionalagentur-Geschäftsführerin Ursula Rode-Schäffer (4. v. r.) gemeinsam mit dem Kreis Soest, der Arbeitsagentur Meschede-Soest und dem Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), den Beratungsträgern SEN (Soest) und INI (Lippstadt) sowie den Koordinatoren der Kammern eine Bilanz der Arbeit.

Die in „Jugend in Arbeit plus“ aufgenommenen jungen Frauen und Männer werden zunächst ausführlich beraten und dann in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt. Während der geförderten Zeit im Betrieb werden sie sozialpädagogisch begleitet. Die Zuweisung der Jugendlichen an die Beratungseinrichtungen erfolgt über die Regionalagentur in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Meschede-Soest und der Arbeit Hellweg Aktiv. Interessierte Jugendliche können sich an ihre Fallmanager oder Vermittler bei Agentur und AHA wenden.

Die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann über Eingliederungszuschüsse der AHA bzw. der Agentur für Arbeit Soest gefördert werden. Unternehmen, die arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren aus dem Programm „Jugend in Arbeit plus“ einstellen, können einen Lohnkostenzuschuss erhalten. Die Entscheidung, wie hoch dieser Eingliederungszuschuss ist und für welche Dauer er gezahlt wird, treffen die AHA bzw. die Agentur für Arbeit. Bei der passgenauen Besetzung der Stellen und Beantragung des Zuschusses unterstützen wie bisher die Kammerfachkräfte, die eng mit der AHA und der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten.

„Jugend in Arbeit plus“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei der Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer, Telefon 02921/303499, oder im Netz unter www.r-h-h.de.

Südwestfalen Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Ihr Kommentar zum Thema