Der kühle Regen lockt im WILDWALD Vosswinkel einzigartige Schönheiten hervor: Die Feuersalamander wagen sich in der Dämmerung aus ihren Verstecken! Tagsüber leben sie verborgen im Wurzelgeflecht von Laubwäldern, unter Steinen oder im Totholz, wo es feucht und schattig ist. Die Spezies wurde erstmals 1758 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné beschrieben. Je nach regionaler Mundart wird sie unter anderem auch als Feuermolch, Erdmolch, Erdsalamander, Regenmolch, Regenmännchen, Gelber Schneider, Bergnarr, Wegnarr, Regemolli oder Tattermandl bezeichnet. Diese volkstümlichen Namen unterscheiden allerdings teilweise nicht eindeutig zwischen Feuer- und Alpensalamandern.

Copyright: Karl-Heinz VolkmarDurch ihre Ohrendrüsen können sie Gift verspritzen, das Menschen aber nichts anhaben kann. Früher glaubte man, dass die seltenen Lurche deshalb Brände löschen und im Feuer überleben könnten – daher irrtümlich der Name „Feuersalamander“. Typischerweise leben Feuersalamander in größeren Laub- und Mischwaldgebieten mit naturnahen Bachläufen und sind vor allem bei Regenwetter und nachts aktiv. Anders als bei vielen anderen mitteleuropäischen Lurchen werden keine Eier, sondern in der Regel weit entwickelte, kiementragende Larven ins Wasser abgesetzt (Ovoviviparie). Der Feuersalamander war Reptil/Lurch des Jahres 2016 in Deutschland.

 

Quelle: Wildwald Vosswinkel / Wikipedia

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Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Südwestfalen-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion und ist unter Tel. 02351-9749710 bzw. Mail: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de für unsere Leser erreichbar.

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