Kreis Soest – Praktisches Arbeiten für den Umweltschutz in der Abteilung Umwelt des Kreises Soest. Die Betreuung von Naturschutzgebieten, Beseitigung von Fischwanderhindernissen in Gewässern, Pflege von Gehölzen, Aufstellen und Überwachen von Krötenschutzzäunen oder das Verfassen kleiner Infoschriften, diese und viele weitere Aufgaben warten auf engagierte Jugendliche im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) beim Kreis Soest.

Die Abteilung Umwelt mit den Bereichen Wasserwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz, Abfallwirtschaft und Bodenschutz stellt kurzfristig noch einen Jugendlichen für das FÖJ ein. Als offiziell ,,anerkannte FÖJ-Einsatzstelle” für das Freiwillige Ökologische Jahr hat der Kreis Soest kurzfirstig eine Stelle im FÖJ neu zu besetzten. Der Einsatzort ist das Kreishaus in Soest, von wo es morgens zu den verschiedenen Baustellen gehen soll. Dieses können Naturschutzgebiete sein, in denen zum Beispiel die Beschilderung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ersetzen sind oder die Kartierung von Baumhöhlen, Kopfbäumen oder anderen wertvollen Biotopen. Diese Daten sind später im Büro mit Hilfe des PC zu Erfassen.

Weitere Aufgaben sollen im Bereich der Gewässerentwicklung und Gewässerpflege sein. Mit Hilfe kleiner Baumaßnahmen können zum Beispiel Wanderhindernisse für Fische beseitigt werden. Fischaufstiegsanlagen sind zu kontrollieren und ggf. sind hier angeschwemmtes Holz oder Müll zu beseitigen, um den Fischen wieder einen freien Weg zu bieten. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Pflege von Uferrandstreifen zum Beispiel durch die Bekämpfung von nicht heimischen Pflanzen und die Pflege der heimischen Gehölze.

Das Errichten von Krötenzäunen gehört zu den vielfältigen Aufgaben für Jugendliche im Freiwilligen Ökologischen Jahr beim Kreis Soest. Foto: Liz

Das Errichten von Krötenzäunen gehört zu den vielfältigen Aufgaben für Jugendliche im Freiwilligen Ökologischen Jahr beim Kreis Soest. Foto: Liz

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Öffentlichkeitsarbeit. Die Jugendlichen sollen hier die Durchführung von Veranstaltungen zum Beispiel für das LIFE-Projekt Möhneaue unterstützen, Exkursionen organisieren und vielleicht selbst durchführen oder kleine Info-Schriften verfassen. Eine weitere Idee ist die Organisation und Umsetzung einer Bodenschutz-Ausstellung. Für die Anleitung und sachkundige Unterweisung stehen die einzelnen Sachbearbeiter in der Abteilung Umwelt zur Verfügung, zudem sind zwei Kollegen für die persönliche Betreuung der Jugendlichen verantwortlich.

„Das Freiwillige Ökologische Jahr schult nicht nur soziale Kompetenzen. Es bietet die Möglichkeit der beruflichen Orientierung, gibt einen Einblick in das vielfältige Aufgabengebiet der Umweltverwaltung und in das Berufsleben“, zählt Annette Kühlmann die Vorteile auf.

Weitere Informationen über das Freiwillige Ökologische Jahr bei Annette Kühlmann (Telefonnummer: 02921/30-2213) und Philipp Büngeler (Telefonnummer: 02921/30-2212) – Sachgebiet Wasserwirtschaft oder auf der Seite des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe: www.foej-wl.de.

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