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Neubaugebiet zur Bebauung freigegeben

Wilnsdorf – In Flammersbach wurde vor wenigen Tagen mit der Sonne um die Wette gestrahlt: „Früher als geplant sind die Grundstücke in unserem jüngsten Neubaugebiet baureif“, freute sich Wilnsdorfs Bürgermeister Hannes Gieseler, „die Eigentümer können jetzt endlich ihren Traum von den eigenen vier Wänden in der Gemeinde Wilnsdorf wahr werden lassen“.

Im Neubaugebiet „Auf dem Damm“ waren in den vergangenen Monaten 29 Baugrundstücke ans Straßen-, Strom-, Wasser- und Abwassernetz angeschlossen worden, aktuell kommen noch Glasfaserkabel unter die Erde und die Straßenlampen werden installiert. „Wir haben weniger als ein Jahr benötigt vom ersten Spatenstich bis zur Freigabe, das ist spitze“, schickte Gieseler ein großes Lob an den Erschließungsträger S-Bauland und die bauausführende Firma Otto Quast GmbH.

Dieses positive Feedback zum Neubaugebiet gab Frank Henk, Geschäftsführer der S-Bauland GmbH, der Erschließungsgesellschaft der Sparkasse Siegen, gern zurück: „Ich freue mich, dass die Erschließung so schnell umgesetzt werden konnte, insbesondere in Zeiten, in denen auch das Baugewerbe mit den großen aktuellen Herausforderungen zu kämpfen hat, z.B. mit Fachkräftemangel oder den veränderten Lieferketten. Daher bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Gemeinde Wilnsdorf für die gute Zusammenarbeit und ausdrücklich bei den beteiligten Ingenieuren sowie der Firma Quast.“

Auch der Flammersbacher Ortsvorsteher Karsten Helmes zeigte sich froh über die zügige Erschließung. „Wir mussten lange aufs Neubaugebiet warten“, erinnerte er an die jahrzehntealten Pläne, in die erst wieder Schwung kam, als eine neue Mehrheit im Wilnsdorfer Gemeinderat sich für eine mutigere Politik in Sachen Baulandentwicklung einsetzte. Mit dem Ergebnis, dass die Verwaltung erstmals selbst Grundstücke aufkaufen und die Realisierung des Baugebietes vorantreiben konnte. „Flammersbach ist ein attraktiver, lebendiger Ort, und unsere neuen Nachbarn werden sich hier sehr wohl fühlen können“, freute sich Helmes auf die baldigen Zuzüge.

Wie der Bürgermeister allen Grundstückseigentümern auf dem Neubaugebiet in einem persönlichen Schreiben mitteilte, können sie nun einen Bauantrag stellen oder auf eine Genehmigungsfreistellung hinwirken. Eine zusätzliche Info erhielten jene Besitzer, die eines der fünfzehn Grundstücke aus kommunaler Hand erworben hatten: „Ihre Bauverpflichtung werden wir angesichts der massiv gestiegenen Baupreise und der zunehmenden Auftragsdichte bei Handwerkern sehr kulant handhaben“, versprach Gieseler. Trotzdem stehe er zu diesem Vertragselement: „Wir wollen Baulücken unbedingt vermeiden, um unsere Dörfer nicht unnötig zu zersiedeln“. Und auch an der Vergaberichtlinie für Grundstücke auf dem Neubaugebiet solle grundsätzlich festhalten werden, weil die inhaltliche Weichenstellung richtig und wichtig sei: „Wir sind uns im Gemeinderat darin einig, dass insbesondere Familien mit Kindern profitieren sollen sowie Bauvorhaben, die einen hohen ökologischen Ansatz verfolgen“, so der Bürgermeister.

Zum Schluss noch ein paar Zahlen: Um die neuen Bauplätze auf dem Neubaugebiet an die bestehende Infrastruktur anzuschließen, wurden 10.000 m³ Erde bewegt, 1.000 m Kanalrohre und 620 m Wasserleitungen verlegt sowie 2.700 m² Straßenflächen gebaut. Die Erschließung und die privaten Bauvorhaben bringen ein Investitionsvolumen von rund 16 Mio. € mit sich, damit hat die Gemeinde Wilnsdorf einen starken Beitrag zur Förderung der regionalen Wirtschaft ausgelöst.

Quelle: Gemeinde Wilnsdorf

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Südwestfalen-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion und ist unter Mail: [email protected] für unsere Leser erreichbar.

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